Zementestrich

Zementestrich zählt zu den bewährtesten Untergründen im Industrie- und Gewerbebau. Er überzeugt durch seine hohe Druckfestigkeit, seine Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und seine Vielseitigkeit. Ob als schwimmender Estrich auf Dämmschichten, als Verbundestrich auf der Rohdecke oder als Unterlage für hochwertige Bodenbeschichtungen. Bei LKY Boden übernehmen wir das fachgerechte Verlegen von Zementestrich für Produktionsstätten, Logistikzentren, Lagerhallen und gewerbliche Flächen jeder Größe.

Was ist ein Zementestrich?

Zementestrich besteht aus Zement als Bindemittel, gekörntem Zuschlag (Sand oder Kies) und Wasser. Er wird frisch angemischt oder als Sackware verarbeitet und in der Regel in Schichtdicken zwischen 35 und 80 mm eingebaut, je nach Belastungsklasse und Aufbau. Die Normenbezeichnung CT C25 F4 oder CT C40 F5 gibt dabei Auskunft über Druckfestigkeits- und Biegezugfestigkeitsklasse.

Der Zementestrich ist feuchtigkeitsunempfindlich, was ihn besonders geeignet macht für Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeitsbelastung – etwa Nassräume, Außenbereiche oder Garagen. Zugleich bildet er eine stabile, tragfähige Schicht als Untergrund für Epoxidharz-, PU- oder PMMA-Beschichtungen.

Zementestrich verlegen – unser Vorgehen

Vor der Verlegung analysieren unsere Fachkräfte den vorhandenen Untergrund: Tragfähigkeit, Feuchtigkeitsgehalt und bautechnische Anforderungen werden sorgfältig geprüft. Anschließend erfolgt die Untergrundvorbereitung. von der Reinigung über das Aufbringen von Trennlagen und Randdämmstreifen bis zur korrekten Positionierung von Dämmschichten bei schwimmendem Einbau.

Das Einbringen und Abziehen des Zementestrichs übernimmt unser erfahrenes Team mit modernen Maschinen. Wir achten dabei auf eine gleichmäßige Schichtdicke, die Einhaltung der Mindeststärke gemäß Norm sowie die fachgerechte Anlage von Dehnungsfugen.

Das Ergebnis: ein fugenlos wirkender, ebenflächiger Untergrund, der höchsten mechanischen Ansprüchen gerecht wird.

Wird Zementestrich auf eine Fußbodenheizung aufgebracht, gelten besondere Anforderungen. Der Heizestrich auf Zementbasis muss die Heizrohre vollständig umschließen und dabei eine ausreichende Überdeckung einhalten – in der Regel mindestens 45 mm über Rooberkante. Vor der Belegreife muss das Aufheizprotokoll abgearbeitet werden: Die Heizung wird schrittweise hochgefahren, auf Maximaltemperatur gehalten und wieder abgesenkt. Erst danach gilt der Estrich als belegreif. Wir führen dieses Aufheizprogramm fachgerecht durch und dokumentieren den Prozess lückenlos – eine wichtige Voraussetzung für die Gewährleistung von Bodenbelägen und Beschichtungen.